Akuelles Thema - Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde

Ev.-luth. Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde
Hannover Badenstedt
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Hannover Badenstedt
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PROBIER’S MAL MIT GERECHTIGKEIT!

Wohnraum gerecht verteilen
Bessere Wohnraumnutzung – weniger Einsamkeit

Der auch im Ballungsraum Hannover große Mangel an Wohnraum beruht zum Teil darauf, dass die Wohnfläche pro Kopf in den letzten Jahrzehnten im Bundesdurchschnitt auf 45m2 angestiegen ist. Besonders ältere Menschen, deren Kinder ausgezogen sind und die vielleicht sogar ganz alleine leben, haben oft große Flächen, die ihnen manchmal auch zur Last werden. Gleichzeitig leiden sie oft unter Kontaktmangel.
Es gibt zwei Ansätze, die Probleme der Wohnraumverknappung und Vereinsamung gleichzeitig zulösen: Entweder teilt man seine Wohnfläche mit anderen Menschen oder zieht um in eine gemeinschaftliche Wohnanlage.
Es gibt viele erfolgreiche und ermutigende Beispiele für beide Varianten, wie z.B. das Projekt „Wohnen für Hilfe“ des Studentenwerks Hannover. Hier finden Studierende ein günstiges Quartier, wenn sie dafür gewisse Hilfeleistungen (Einkäufe, Gartenarbeit usw.) übernehmen.
Aber natürlich müssen dabei oft bauliche und persönliche Probleme überwunden werden. So erfordert das Zusammenleben mit zunächst fremden Menschen eine gewisse räumliche Trennung. Man möchte ja auch mal allein für sich sein. Dazu kann es notwendig sein, bauliche Veränderungen im Haus oder in der Wohnung durchzuführen (und dabei auch gleich für Barrierefreiheit zu sorgen!).
Und auch das Finden geeigneter Mitbewohner(innen) ist natürlich nicht einfach. Das gilt auch, wenn man mit anderen zusammen in eine gemeinschaftliche Wohnanlage ziehen möchte. Wenn diese auch noch durch Sanierung oder Neubau neu geschaffen werden muss, kann sich die Vorbereitung über einige Jahre hinziehen. Umso wichtiger ist es, die erforderlichen Vorbereitungen zu beginnen, bevor die Kräfte erlahmt sind oder die Einsamkeit unerträglich geworden ist.
Für alle, die sich für sich oder Angehörige mit dieser Fragestellung beschäftigen möchten, findet am Donnerstag, 25.04.2019 um 19 Uhr im Kulturtreff Plantage, Plantagenstr. 22 in Badenstedt eine Informations‐ und Diskussionsveranstaltung statt, bei der anhand konkreter Beispiele vorrangig aus dem Stadtbezirk 11 (Ahlem/Badenstedt/Davenstedt) gezeigt werden soll, was in der Praxis so möglich ist.
So werden u.a. die aktuellen Möglichkeiten für die Schaffung neuer Gemeinschaftswohnformen vorgestellt, die das Neubaugebiet auf der Fläche der ehemaligen „Mäuse‐burg“ (Bebauungsplan 1825 „Wohnbebauung
östl. der Hermann‐Ehlers‐Allee“) bietet. Außerdem soll diskutiert werden, welche Hilfestellungen zur weiteren Verbreitung solcher Ansätze gegeben werden müssen, und wer sich hierfür engagieren könnte.

Ernst Kürsten

(Anfragen und Hinweise dazu bitte an Dr. Ernst Kürsten, ek@wood‐report.de, Tel. 0511-498826)


„Es hängt ausschließlich von Ihnen ab, ob sich was ändert“

In diesem Sinne bildeten im Jahre 1988 engagierte Frauen und Männer den „Arbeitskreis Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung der Konförderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen“.
Am 17.11.2018 wurde dessen dreißigjähriges Bestehen im Gemeindehaus der Martin‐Luther‐Kirche in Ahlem gefeiert. Es gab einen Rückblick auf die bisherigen Aktivitäten (z.B. Anti‐Atomkraft‐Aktionen, Ökumenische Pilgerfahrten mit dem Fahrrad). Durch inhaltliche Beiträge und eine teilweise personelle Erneuerung rüstete man sich für die Zukunft.
Dass dieses besondere Ereignis in Ahlem stattfand, hatte einen Grund: Susanne Bergengruen durfte die Veranstaltung als „Heimspiel“ organisieren. Sie war seit 1988 dabei und zog sich mit drei anderen Frauen und dem bisherigen Vorsitzenden und Mitbegrün der des Arbeitskreises Hermann de Boer im Beisein von Landesbischof Ralf Meister aus der aktiven Arbeit zurück. Zu den fünf neu gewählten Arbeitskreismitgliedern gehört nun auch wieder eine Frau aus dem Westen Hannovers, nämlich Almut Tobola aus Badenstedt.
Zu Beginn der Veranstaltung machten namhafte Fachleute „Zeitansagen“, aus denen deutlich wurde, dass ein Engagement für Gerechtigkeit (z.B. zwischen Völkern und Geschlechtern), Frieden und die Bewahrung der Schöpfung heute mindestens ebenso notwendig ist wie vor 30 Jahren.
Zunächst forderte Dr. Mirjam Laaser, die Leiterin der Abteilung Internationale kirchliche Zusammenarbeit des Ev.‐luth. Missionswerkes in Niedersachsen, dazu auf, Widerstand zu leisten gegen Umstände und Entwicklungen, mit denen man nicht einverstanden sei.
Zum Schluss zitierte sie Vaclav Havel: „Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“
Anschließend beleuchtete Prof. Dr. Marco Hofheinz von der Leibniz Universität Hannover das Thema „Frieden“ aus theologischer und politischer Sicht.
Zum Schluss stellte dann der Nachhaltigkeitsforscher und Wirtschaftswissenschaftler apl. Prof. Dr. Niko Paech sein Konzept für eine zukunftsfähige Wirtschaft vor: In den Industriestaaten müssten die Konsumenten zu „Prosumenten“ werden, d.h. wir alle müssten wieder mehr selbst produzieren (z.B. in Gärten), mehr Dinge gemeinschaftlich und möglichst lange nutzen. Gleichzeitig sollten die Industrieproduktion und damit auch der Arbeitszeitaufwand sinken. Mehr Freizeit für selbst bestimmte Tätigkeiten,in die man seine persönlichen Fähigkeiten einbringen könne und mehr soziale Kontakte würden die Lebenszufriedenheit auf jeden Fall mehr steigern als mehr Konsum. Es ist nachweisbar, dass sich das Glück ab einem gewissen Wohlstandsniveau, das bei uns die meisten überschritten haben, nicht mehr durch mehr materielle Güter steigern lässt. Wichtiger werden dann verfügbare Zeit und persönliche Kontakte.
Im Auditorium wurden diese Tatsachen und Ziele nicht angezweifelt, aber über Möglichkeiten, unsere Gesellschaft und Wirtschaft entsprechend umzusteuern, gab es eine kontroverse Diskussion. Hier hilft vielleicht das obige Zitat von Vaclav Havel weiter!

Ernst Kürsten


„Leben auf dem Lande”Ein Buchtipp zum Thema

„Leben auf dem Lande“ (Originaltitel: „The Complete Book of Self‐Sufficiency“ ) von John Seymour ist ein Klassiker aus dem Jahr 1976, vielfach neu aufgelegt, zuletzt im Januar 2004 als Taschenbuch.
Die Neuausgabe wendet sich  an alle diejenigen, die Interesse an Selbstversorgung haben und Wert legen auf eine nachhaltige Lebensweise.
Der Autor John Seymour wurde 1914 in Englandgeboren und studierte Agrarwissenschaft. Er arbeitete auf englischen Bauernhöfen und leitete eine Schaf‐ und Rinderfarm in Afrika.
Mit seiner Frau Sally ließ er sich dann in Suffolk auf einer kleinen Farm nieder. Seine Erfahrungen veröffentlichte er in zahlreichen Büchern.
Dieses Buch zeigt und erklärt sehr anschaulich wie man einen Garten plant: richtig aus‐ät, Gewächshäuser benutzt ,Kompost bereitet, Pflanzen schützt, Schädlinge bekämpft, Bäume beschneidet,
Kräuter trocknet, Beerensträucher pflegt, Früchte einmacht, Gurken einlegt, u.v.m, kurzum: wie man die Natur verstehen lernt, einen Garten natürlich bearbeitet und gesunde Nahrung erzeugt.
Es ist im Ravensburger Verlag erschienen und hat 256 Seiten.

Christine Wismer




Ein Treffpunkt für Frauen in Krisensituationen
Interview mit Beate Janisch, Sozialpädagogin aus dem Frauenzentrum Empelde

Wie würdest Du Freunden Deinen Job erklären?
Ich leite zusammen mit einer Kollegin das Frauenzentrum der Stadt Ronnenberg in der Stillen Straße 8 in Empelde. Die Arbeit im Frauenzentrum besteht aus drei Bereichen.
Den größten und wichtigsten Bereich bildet die Beratungsstelle für Frauen.  Zu uns in die Beratung können Frauen mit jeglichen psychosozialen Problemen kommen und werden kostenfrei beraten. Dies sind z.B. familiäre Probleme, Lebenskrisen, Beziehungsschwierigkeiten, Konflikte, Trennung, Traumata  usw. Schwerpunktmäßig beraten wir Frauen bei häuslicher Partnerschaftsgewalt.
Trotzdem ist das Frauenzentrum nicht zu verwechseln mit einem Frauenhaus. Bei uns können die Frauen nicht wohnen.
Der zweite Bereich ist der Bereich des Veranstaltungszentrums. Meine Kollegin und ich erstellen zweimal jährlich einen Veranstaltungskalender für Frauen mit vielen Gruppen, Kursen, Vorträgen und Workshops.  Diese finden in unserem Veranstaltungsraum im Erdgeschoss statt.
Der dritte Bereich unserer Arbeit ist die Präventionsarbeit zum Thema „Häusliche Gewalt”. Wir organisieren regelmäßig öffentlichkeitswirksame Aktionen, bieten Fortbildungen an und informieren über das Thema in der
Presse.

Was war bisher Deine spannendste oder schönste Aufgabe im Frauenzentrum?
Die Arbeit im Frauenzentrum ist aufgrund der vielfältigen Aufgaben insgesamt sehr abwechslungsreich. Für mich persönlich ist es aber immer wieder am spannendsten, Frauen in den lösungsorientieren Beratungen zu begleiten, ihren eigenen Weg zu gehen und ihre eigenen Lösungen und Ziele zu entwickeln. Dabei ist es oft beindruckend wahrzunehmen, wie die Frauen sich Ihrer Stärken und Ressourcen wieder bewusster werden und
somit gestärkter sind,  auch schwierige Lebensphasen mit ihrem eigenen „Handwerkszeug“ zu bewältigen.

Was ist Dir persönlich besonders wichtig?
Mir ist besonders wichtig, dass das Thema „Häusliche Gewalt” in unserer Gesellschaft weiter enttabuisiert wird und somit zu einer breiteren gesellschaftlichen Debatte führt. Je deutlicher wird, dass dieses Thema kein
„Randgruppenphänomen“ ist, sondern mitten in der Gesellschaft und somit in der eigenen Umgebung passiert, desto eher haben betroffene Frauen (und auch Männer) den Mut, die vorhandenen rechtlichen und psychosozialen Hilfsmöglichkeiten anzunehmen.

Ich habe gelesen, dass Ihr das einzige kommunale Frauenzentrum Niedersachsens seid. Woran liegt das?
Das Frauenzentrum in Empelde gibt es bereits seit 28 Jahren. Damals hatte sich eine Gruppe engagierter Frauen dafür eingesetzt, dass es einen Treffpunkt  und ein Notruftelefon für Frauen in Krisensituationen geben soll.  Mit diesem Wunsch, ein ehrenamtlich organisiertes Angebot für Frauen zu initiieren, wandten sie sich an die Stadtverwaltung und an die Politik. Diese ließ sich nach einigen Verhandlungen und der Suche nach Räumlichkeiten darauf ein und so entstand das  Frauenzentrum in kommunaler Trägerschaft. Im Laufe der Jahre wurde dann die ehrenamtliche Arbeit professionalisiert und eine feste Angestelltenstelle geschaffen. Insofern ist es den kämpferischen Frauen und dem Entgegenkommen der Politik von damals zu verdanken, dass es dieses Angebot  in Empelde gibt, und dass es allen Frauen in Hannover offensteht.

Was würdest Du Dir an Unterstützung für die Zukunft wünschen?
Ich würde mir wünschen, dass ganz allgemein in unserer Gesellschaft ein größerer Anteil der vorhandenen Ressourcen in soziale Bereiche investiert würde. Das beginnt mit mehr sozialem Wohnungsbau, geht weiter mit einer
besseren Bezahlung von sozialen und pflegenden Berufen bis hin zu mehr Präventionsarbeit, damit viele soziale Probleme gar nicht erst entstehen.

Was würdest Du noch gern umsetzen?
Anknüpfend an die vorherige Antwort würde ich gerne noch mehr Gewaltpräventionsarbeit anbieten, was aber momentan unsere Zeit nicht zulässt.

Welche Angebote werden am besten angenommen?
Das Thema Trennung ist in unseren Beratungen ein häufiges Thema. Dazu bieten wir ergänzend eine Gruppe für Frauen in Trennungssituationen an, die rege angenommen wird.  Aber auch die Deutschkurse, das Nähcafé oder eine Mutter‐Kind‐Gruppe sind immer sehr gut besucht.

Was verstehst Du persönlich unter sozialer Gerechtigkeit?
Ich verstehe unter sozialer Gerechtigkeit, dass alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft oder ihres Geschlechtes die gleichen Chancen in unserer Gesellschaft erhalten sollten, um ein selbstbestimmtes und vor allem
menschenwürdiges Leben führen zu können. Dabei spielt Respekt, Verständnis und Toleranz untereinander eine große Rolle.

Weitere Informationen über das Frauenzentrum Ronnenberg sowie das halbjährliche Veranstaltungsprogramm gibt es unter https://www.ronnenberg.de/soziales/frauenzentrum/beratungsstelle‐fuer‐frauen‐und‐maedchen/

Das Interview führte Christine Wismer
„Balu und Du” – ein Interview
Meine Freundin Anne Bittner berichtet, wie sie sich 2007 in einen Balu verwandelte.

Was ist „Balu und Du”?
„Balu und Du” ist ein ehrenamtliches Projekt, das sich an junge Erwachsene richtet. Angelehnt an das Dschungelbuch trifft sich dabei der Erwachsene (Balu) mit einem Grundschulkind (Mogli), das von einem Mentor profitieren kann. Einmal die Woche gestalten beide für einige Stunden miteinander ihre freie Zeit.
Das Projekt ist auf ein Jahr ausgelegt, häufig bestehen die entstanden Freundschaften auch darüber hinaus. Unterstützt und „begleitet“ werden die aktiven Balus über Tagebücher und in Begleitgruppentreffen durch die Projektkoordinatoren. Dadurch ist der Balunie allein in seiner Mentorenrolle.

Wie bist du zu Balu und Du gekommen?
Ich bin 2006 durch Zufall zu „Balu und Du” gestoßen, damals startete das Projekt gerade in Hannover. Es gibt auch regelmäßig Informationsabende, bei denen man mehr erfahren kann.

Wie war deine erste Begegnung mit Mogli?
Unerwartet, denn ich fand die Adresse nicht und musste meine Mogli anrufen, damit sie mich abholt. Somit sind wir mit umgekehrten Rollen ins Projekt gestartet.
Es war dann ein sehr lustiger Abend: Ich bekam ganz viel schwarzen Tee mit sehr viel Zucker von ihrer türkischen Mutter serviert.
Außerdem versuchte meine 9‐jährige Mogli, mir Kopfstand beizubringen. Ich kam nach zwei Stunden ziemlich überdreht nach Hause.

Wie oft habt ihr euch getroffen und was habt ihr unternommen?
Wir haben uns im ersten Jahr einmal die Woche getroffen, später sind die Abstände größer geworden, so wie es uns beiden zeitlich passte.
Unternommen haben wir ganz Unterschiedliches, wir waren z.B. im Zoo, haben ganz viel gebastelt und gebacken. Einmal haben wir sogar zusammen einen Horrorfilm geschaut. Da kam ich zu ihr nach Hause und meine Mogli hatte gerade ein paar Freunde zu Besuch. Als ich sah, dass sie einen Horrorfilm schauten, beschloss ich, sie dabei zu begleiten, anstatt es ihnen schlicht zu verbieten. Danach habe ich die ängstlichen Freunde noch zur
Straßenbahn gebracht.

Wie lange warst du Balu?
Ich bin es immer noch. Aus der Freundschaft zwischen einer Erwachsenen und einem Kind ist eine Freundschaft auf Augenhöhe geworden. Meine nun 20‐jährige Mogli ist inzwischen ein fester Bestandteil meines Lebens.
Und auch von ihrer Mutter bin ich quasi adoptiert worden.

Was glaubst du, wie du den Bildungsweg deiner Mogli beeinflusst hast?
Als ich meine Mogli kennenlernte, wiederholte sie gerade die dritte Klasse. Inzwischen hat sie ihr Fachabitur gemacht. Ich habe nicht aktiv mit ihr gelernt – denn darum geht es nicht in dem Projekt –, aber ich glaube, dass ich durch Gespräche, Anregungen, Ermutigungen und eine gewisse Vorbildfunktion ihren Bildungsweg positiv beeinflusst habe.
Ich weiß noch, wie meine Mogli mich das erste Mal fragte, welche Voraussetzungen sie braucht, um studieren zu können und wie Studieren eigentlich geht. Da wurde deutlich, dass sie gar nicht mit dem Bildungssystem
vertraut war. Als sie mit der Idee liebäugelte, Journalis tin zu werden, konnten wir Dank persönlicher Kontakte eines Mitarbeiters von „Balu und Du” sogar hinter die Kulissen des NDR schauen.
Inzwischen hat sie sich für ein Studium der chemischen Forensik entschieden.

Das Interview führte Britta Füllgrabe

Wie kann man mitmachen?
Interessierte finden weitere Informationen auf der Homepage www.balu‐und‐du.de/hannover und sind herzlichst zum Infoabend am 29.04.2019 um 19 Uhr in den Ka:punkt, Grupenstraße 8 in Hannover eingeladen.




Diakonie ganz anders im edelMut Laden in Hannover

Mode mit Stil und Geschichte, Schmuck für glänzende Zeiten, Bücher aus x‐ter Hand, Fair-Trade‐Genuss und Ausgefallenes zum schöner Wohnen wird in dem Laden in der Friesenstraße 57 in Hannovers Oststadt angeboten.
Das Diakonische Werk hat sich zum Ziel gesetzt, mit diesem Laden ein Beitrag für die Schonung von Ressourcen zu leisten. Alles im Laden hatte einen Vorbesitzer und hat eine Lebensgeschichte. Anstatt es wegzuschmeißen oder im Kleiderschrank ungenutzt hängen zu lassen, werden Kleidung und Schmuck wieder zum Verkauf angeboten. So verbessert sich die Ökobilanz jedes Produktes und schont die Umwelt.
Das Sortiment bewegt sich dabei im gehobenen Bereich. edelMut ist eine Boutique, die zum Stöbern und Verweilen bei einer Tasse Kaffee oder Tee einlädt. Und das Schönste am Einkauf ist, dass alle Erlöse zu 100% in soziale Projekte des Diakonischen Werks Hannover und den Lister Kirchengemeinden als Kooperationspartner fließen. Träger ist der Förderverein Diakonisches Werk Hannover e.V.
„Wir lieben das Leben und genießen bewusst. Wir lieben ausgesuchten Stil und guten Geschmack. Mode ist auch eine Liebeserklärung an uns selbst. Doch wahrer Genuss braucht Verantwortung. Für unsere Mitmenschen. Für unsere Umwelt. Für die Zukunft“, beschreibt edelMut seinen eigenen Anspruch. Der Laden in der Friesenstraße wird von Ehrenamtlichen betrieben. Sachspenden werden gerne angenommen. Gebraucht werden Perlen der Modewelt, Damen‐ und Herrenoberbekleidung, Hüte, Schals und Taschen. Ohrringe, Ketten und Armbänder – Krimis, Bildbände und Kochbücher für Lesehungrige sowie Geschirr und Wohnaccessoires.

Stefan Heinze

Abgabe während der Öffnungszeiten:
Friesenstraße 57, 30159 Hannover
Mo.‐Fr. 10.00–18.30 Uhr, Sa. 10–14 Uhr.



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