Informationen - Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde

Ev.-luth. Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde
Hannover Badenstedt
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Informationen aus der Gemeinde

Amnesty sagt "Danke" !

Die Hochschulgruppe von Amnesty International beim Tannenbaumverkauf

Beim Tannenbaumverkauf am Freitag vor dem dritten Advent durften wir, die Hochschulgruppe von Amnesty International, uns zum ersten Mal vorstellen.
An unserem Info‐Stand berichteten wir von der Arbeit für politisch oder anderweitig verfolgte und diskriminierte Menschen überall auf der Welt. Dabei kam auch die alljährliche Briefaktion zum Einsatz, bei welcher Briefe zu zehn ausgewählten Fällen an Verantwortungsträger weltweit versendet werden.
Diese Aktion zeigt durch ihre Größe jedes Jahr aufs Neue Wirkung und trägt aktiv zur Wahrung der Menschenrechte bei.

Aus diesem Grund möchten wir uns bei allen, die sich an unserem Stand informiert haben, und ganz besonders bei jenen, die zu den insgesamt 113 unterschriebenen Briefen beigetragen haben, bedanken!




Die str8voices am 23.11.2019 in der Paul-Gerhardt-Kirche

„Erleben Sie ein wohlabgestimmtes Konzert!” – so waren sie angekündigt. Allerdings erhielt das Publikum im gut gefüllten Kirchsaal zunächst eine wohlabgestimmte Einführung durch Herrn Pastor Dr. Kronast. Mit einem rhetorisch gewandten Kunstgriff wagte er den Sprung von den Dire Straits zu den str8voices und ließ uns wissen, dass wir jetzt alle einen sorgenfreien Abend erleben würden.
Und er behielt recht – es war für jeden was dabei. Wir erfreuten uns an deutschem Liedgut, weltoffen vorgetragen und deshalb international verpackt – wir wissen seitdem, dass die Mühle am rauschenden Bach auch japanisch klappern kann. Aber auch Pop kam nicht zu kurz – Elton John, Sonny Bono und Freddy Mercury waren vertreten. Zwischen durch wurde das begeisterte Publikum auf einen Ausflug nach Hollywood und ins Disneyland mitgenommen.
Alles in allem ein bunter musikalischer Strauß von Vollblutmusikern auf hohem Niveau dargebracht. Es wäre unfair, eine oder einen von ihnen besonders hervorzuheben – vielleicht das Stück „Far Over the Misty Mountains“ – der Gänsehaut verursachende Hobbit‐Soundtrack. Wer an diesem Abend seine Sorgen nicht vergessen konnte, hatte selbst schuld.
Sie wollen wiederkommen – nehmen wir sie beim Wort!

Michael Franz


Pago Balke und die ZOLLHAUSBOYS II – Geht weiter

„Geht weiter“ –  genauso lautet  das neue Programm von Pago Balke und den Zollhausboys, denn  die Geschichten  der Jugendlichen, die 2015 in Bremen als minderjährige Flüchtlinge ankamen, sind noch nicht zu Ende erzählt.
„Geht weiter“ ist aber auch der Titel eines ihrer Lieder, für das Shvan Sheikho und Pago Balke den Text geschrieben haben und Ismael Foustok die Musik komponiert hat:
„Unsere Geschichten sind noch nicht zu Ende erzählt. Es gibt so viel, was in meinem Herzen fehlt! Ich bin so gut angekommen, kenn mich langsam aus, doch was stillt meine Sehnsucht nach zuhaus? Wie geht es weiter, wenn der Morgen graut? Bin ich noch Syrer oder schon in deutscher Haut? Beides unter’n Hut zu kriegen, fällt mir manchmal schwer. Währenddessen jagt die Zeit, ich renn hinterher!“

   
Mit diesem Lied beginnt  nach einer launigen Einführung durch Manuel Kronast der Abend im voll besetzen Kirchsaal unserer Gemeinde. Wer vor zwei Jahren schon bei ihrem ersten Auftritt dabei war, kommt gespannt wieder. Auch ich möchte wissen, wie sich Ismael Foustok, der rothaarige Gitarrist, Azad Kour, der sympathische Tänzer aus Kobani und Shvan Sheikho, der Schlagzeuger aus dem syrischen Grenzgebiet weiter entwickelt haben, ob sie sich eingelebt haben, wie es ihnen ergangen ist.
Ergänzt wurde die Gruppe jetzt um Selin Demirkan, Schweizerin mit türkischen Wurzeln und einer glockenhellen Stimme, mit der sie auch ihre eigenen Lieder vorträgt. 2016 hat sie in der Türkei Theater‐Workshops mit Geflüchteten gemacht und dort ist z. B. das berührende Lied „No Love“ entstanden. Ebenfalls neu dabei ist der Musiker Thomas Kriszsan, der mit Klavier und Akkordeon begleitet.
Nachdem das erste Programm der Zollhausboys die Vergangenheit und Erinnerungen der syrischen Jugendlichen an die Flucht erzählte, geht es jetzt es um das Ankommen, die neuen Erfahrungen mit den Mitmenschen, Sprachkurse und die Träume von morgen. Das Zusammenleben von verschiedenen Kulturen und die Erfahrungen als junge Bremer Neubürger in Deutschland sind Kernstück des Programms.
Am berührendsten waren für mich die Momente, wo die Jungs ihre eigenen persönlichen Geschichten erzählen wie  Ismael Foustok in dem Lied „Held“.
Die Geschichte von der WERDER‐Jacke, die unbewusst die Kontaktaufnahme erleichtert hat,  bringt mich zum Lachen, das Lied „Lange nicht zuhause gewesen“ zum Nachdenken und „Familie“ zum  Weinen.
Am Ende des Programms bei den Zugaben „Habibi, lass uns tanzen“ und „Ich zieh vor euch den Hut“ klatschen alle begeistert. Der Organisator des Abends, Michael Franz, findet zum Dank und Abschied noch die richtigen Worte. Es war ein bewegender Abend und ich hoffe, wir sehen die Zollhausboys wieder.

Christine Wismer

Sanierungsmaßnahmen rund um die Kirche

In den letzten Wochen haben verschiedene Substanz erhaltende Baumaßnahmen rund um die Kirche begonnen. Nach erfolgter Ausschreibung und Zustimmung des Amts für Bau‐ und Kunstpflege sanieren wir die Kelleraußenwände, die Kellerfenster, die maroden Grundleitungen und das durch Baumwurzeln geschädigte Ziegelpflaster.   Wir rechnen mit einer Bauzeit von ca. sechs bis acht Wochen und bitten Sie um Verständnis, dass der Zugang zur Kirche und zum Wohnhaus während der Arbeiten erschwert ist.    

Für den Kirchenvorstand: Petra Franz

„Privatgelände” Kirche?!

Etlichen ist es aufgefallen, von manchen werden wir darauf angesprochen – seit einigen Monaten hängt am Eingang des Kirchengeländes das Schild „Privatgelände”.

„Warum Privatgelände ... und bin ich jetzt nicht mehr willkommen?”

Ja, das Kirchengelände ist Privatgelände und war es schon immer. Der Kirchenvorstand hat sich zu dieser ausdrücklichen Kennzeichnung entschlossen, weil wir in der Vergangenheit immer mal wieder Ärger mit Menschen (und Hunden ...) hatten , die sich auf unserem Gelände nicht so verhalten haben, wie es eigentlich selbstverständlich ist. Wir mussten sogar ein Hausverbot aussprechen.
Auf der anderen Seite nutzen viele Menschen aus dem Stadtteil rücksichtsvoll unser wunderschönes Gelände (sofern es nicht geradeBaustelle ist ...) als Ort der Ruhe unter den Arkaden, stöbern im Bücherschrank, spielen Fußball auf der Wiese – und das soll natürlichweiter möglich sein, auch auf dem „privaten Kirchengelände. Und vielleicht ist das Schild dann irgendwann gar nicht mehr nötig ...

Für den Kirchenvorstand: Manuel Kronast


Kochen in der Kirche!

Kochgruppe für alle zwi schen 18 und 30 Jahren
Kochen, Essen, Spielen ...

Wer mitmachen möchte, melde sich gerne unter kochen.paulgerhardt@web.de

Wir freuen uns auf euch!
Carolin, Janine, Leonie und Sandra

Carolin, Janine, Leonie und Sandra


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