Informationen aus der Gemeinde
Unser Kirchengebäude ist kein Wahlkampfmotiv
Auf der aktuellen Wahlwerbung der AfD für den Stadtbezirk Ahlem-Badenstedt-Davenstedt wird unser Kirchengebäude als Bildmotiv verwendet. Auf der Wahlwerbung der AfD werden neben unserem Kirchengebäude auch Wohnhäuser unseres Gemeindebereichs gezeigt.
Wir distanzieren uns ausdrücklich von dieser politischen Nutzung der Bilder.
Wir distanzieren uns ausdrücklich von dieser politischen Nutzung der Bilder.
Unsere Kirche ist keine Unterstützerin, kein Aushängeschild und kein Bestandteil der politischen Selbstdarstellung der AfD.
Als Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde wenden wir uns allen Menschen zu, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sozialem Status und persönlicher Lebensgeschichte.
Wir bedauern, dass wir die Verwendung des Bildes auf der AfD-Werbung rechtlich nicht verhindern können. Umso wichtiger ist unsere klare öffentliche Stellungnahme:
Wir haben keinerlei Verbindung zur AfD.
Unsere Kirche soll ein offener Ort sein – ein Ort der Begegnung, der Gemeinschaft und des Willkommenseins. Ein Ort, an dem Menschen unabhängig davon zusammenkommen können, wer sie sind oder woher sie kommen. Dafür steht unsere Kirche.
Unsere Kirche steht für Menschenwürde, Vielfalt, Gemeinschaft und ein respektvolles demokratisches Miteinander.
Der Kirchenvorstand der Paul-Gerhardt-Gemeinde Badenstedt
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Der Name der neuen Gemeinde
Die geplante Fusion der Kirchengemein den Ahlem, Badenstedt, Davenstedt und der Kapellengemeinde Velber ist auf dem Weg! Die Steuerungsgruppe trifft sich regelmäßig und bespricht alle Fragen, die sich auf dem gemeinsamen Weg stellen.
Eine der wichtigsten war die nach dem Namen für die fusionierte neue Gemeinde. Bei der Gemeindeversammlung am 12. April hatten wir dazu einen Ideenwettbewerb gestartet.
Am 15. Juni dieses Jahres haben Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher in einer historisch zu nennenden abendlichen Sitzung zwei grundlegende Beschlüsse gefasst: Die drei Kirchenvorstände und der Kapellenvorstand haben einstimmig der Zusammenlegung in eine einzige Gemeinde zugestimmt. Genauer gesagt, haben sie beim Landeskirchenamt die Fusion der vier Gemeinden beantragt.
Diese muss noch endgültig genehmigt werden, aber wir gehen davon aus, dass wir zum 1. Januar 2027 neu aufgestellt sind.
Und in derselben Sitzung haben die Kirchenvorstände den Namen der neu entstehenden Gemeinde bestimmt. Alle bis zu diesem Tag eingegangenen Vorschläge wurden diskutiert, dann kam es zur demokratischen Entscheidung. In vier Wahlgängen hat sich mit einer Zwei–Drittel-Mehrheit der Name „Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Hannover-West“ durchgesetzt.
Es bleibt noch viel zu tun und zu regeln, aber das Wort „gemeinsam“ steht nun an erster Stelle!
Johannes Neukirch

Obligatorisches Gruppenfoto der Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher
nach dem endgültigen Beschluss zur Fusion und der Wahl des Namens (Foto: Welzel)
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Gemeindefahrt zu den Wirkungsstätten von Paul Gerhardt
Das 100jährige Bestehen der Paul-Gerhardt-Gemeinde war der Anlass für ein gutes Dutzend Gemeindeglieder, die Wirkungsstätten des berühmten Theologen und Liederdichters einmal persönlich zu besuchen. Am 13.6.26 führte die Reise zunächst nach Lübben im Spreewald, wo wir nach dem Mittagessen gleich einer sehr interessanten Führung in „seiner“ Kirche beiwohnen konnten. Hier hatte er seine letzten Beruf sund Lebensjahre bis zu seinem Tod im 70. Lebensjahr am 27. Mai 1676 als Gemeindepastor in bescheidenen Verhältnissen verbracht. Sehr eindrucksvoll war die Sammlung seiner in mindestens 20 verschiedene Sprachen übersetzten Liederbücher dort. Direkt vor der Kirche fand am Nachmittag noch ein großes Konzert von zahlreichen Posaunenchören aus der Region statt.Nach der Übernachtung in einem Hotel am Alexanderplatz in Berlin konnten wir am nächsten Morgen zu Fuß zum Berliner Dom gehen und dort einen Gottesdienst mitfeiern, in dem Paul Gerhardt anlässlich des Jubiläumsjahres mit dem Schlusslied „Ich singe dir mit Herz und Mund“ speziell erwähnt wurde. Nach dem Mittagessen konnten wir dann in der nahen Nikolaikirche, die zu einem Museum für Paul Gerhardt umgewidmet wurde, bei einer ausführlichen Führung viel über sein Leben, Leiden und Schaffen auf seinen verschiedenen Lebensstationen erfahren. (Details siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Gerhardt) „Beseelt“ und voller neuer Eindrücke fuhren wir dann am späten Nachmittag mit der Bahn zurück nach Hannover. Großer Dank gebührt Detlef Petsch, der die Fahrt sehr gut vorbereitet und souverän geführt hat.
Ernst Kürsten
Foto:I.Kürsten
Foto:I.Kürsten
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Wie kam das Rote Sofa ins Gemeindehaus?
Im Flur des Gemeindehauses steht ein rotes Sofa. Es ist ein farbiger Blickfang und wird gerne zum Ausruhen oder als gemütlicher Bereich zum Warten genutzt. Inzwischen hat es Rollen bekommen und kann so bequem bewegt werden. Seit
diesem Jahr wird es regelmäßig genutzt als „Quartierssofa“, auf dem Rolf Schulz interessante Gäste aus dem Stadtbezirk interviewt. Aber wie kam es eigentlich ins Gemeindehaus?

Im Jahr 2018 wurde für den Jugendraum eine gemütliche Sitzgelegenheit gesucht. Silke Weber-Große und Karl Bolte hatten sich gerade ein neues Sofa gekauft und wollten ihr rotes Sofa der Gemeinde spenden. Doch die Jugendlichen bevorzugten eine moderne große Sofalandschaft und das rote Sofa wurde in den Flur des Gemeindehauses gestellt.
Im Jahr 2020, als kein Gottesdienst an Heiligabend stattfinden durfte, bekam das Sofa eine besondere Aufgabe. Es war Teil der lebensgroßen Krippe im Kirchsaal. Maria und Josef nahmen darauf Platz, die Krippe und die Schafe standen davor. Viele Menschen, die die „Tankstelle der Zuversicht“ besucht haben, setzten sich dazu und haben Fotos gemacht.
Ingrid Kürsten
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BANNER „lebendig – fröhlich – zugewandt“

Das Banner mit dem Motto „lebendig - fröhlich - zugewandt“ hängt seit Februar 2026 an der Wand am Gemeindehaus und soll das Jubiläumsjahr und das Jubiläumsprogramm begleiten.
„Lebendig“ zeigt die Vielfalt in unserer Gemeinde an: Große und Kleine, Junge und Alte, Menschen unterschiedlicher Sichtweisen bilden die Gemeinde ab.
„Fröhlich soll mein Herze springen“, so heißt es in der ersten Strophe eines Weihnachtsliedes von Paul Gerhardt.
Dieses Lied der Hoffnung und der Freude können wir auf unseren christlichen Glauben beziehen, fröhlich zu sein und zu bleiben trotz der vielen negativen Nachrichten, die uns jeden Tag aus der Welt erreichen.
„Zugewandt“ sollen wir unseren Mitmenschen empathisch und wohlwollend begegnen. Aufeinander zugehen und Kontakt aufnehmen auch zu Unbekannten, das ist nicht immer leicht und erfordert für Manche eine große Überwindung.
Marianne Petsch
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Mitmachen bei der Gottesdienstgestaltung
Ich möchte mit Ihnen neue Gottesdienstformate starten! Die Ideen sind gepflanzt, zum Beispiel:
- Muttertagsgottesdienst
- Reisesegengottesdienst
- Valentinstagsgottesdienst
- Tanzgottesdienst
- Gottesdienst anlässlich des Ruhestandes
- Kindergottesdienst
- Gottesdienst mit moderner Musik
- Gottesdienste an anderen Orten? An Spielplätzen, am Friedhof oder im Garten der Gemeinde
Vielleicht möchten SIE eigene Ideen mitbringen oder einfach mithelfen?
Dann melden Sie sich gerne bei mir.
Ihre Pastorin Martyna Vollmar
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